BMBI – Dialogveranstaltung: Bürgerintiativen fragen – Politiker antworten
Der Bund Münchner Bürgerinitiativen e.V. (BMBI) hat am Samstag, den 24. Januar 2026, zur Dialogveranstaltung „Bürgerinitiativen fragen – Politiker antworten“ ins Hansahaus an der Brienner Straße eingeladen.
Die BMBI‑Vorstände Jürgen Müller und Margarethe Stadlbauer begrüßten zahlreiche Gäste aus unterschiedlichen Münchner Bürgerinitiativen, die geladenen Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Im Vorfeld hatten Münchner Bürgerinitiativen Fragen eingereicht, die an das Podium mit Vertreterinnen und Vertretern aller im Stadtrat vertretenen Parteien gerichtet wurden. Durch den Abend führte der Moderator Roman Roell, bekannt aus dem Rundfunk und Fernsehen.
Bürgerbeteiligung auf dem Prüfstand
Zum Auftakt hielt Jun.-Prof. Dr.-Ing. Grischa Bertram, Bauhaus-Universität Weimar einen Impulsvortrag zur „Bürgerbeteiligung & Protestkultur, Bürgerinitiativen als demokratische Kraft in München“. Er skizzierte, wie Bürgerbeteiligung idealerweise funktionieren könnte und sollte – und zeigte auf, dass dies in München insbesondere bei der „rechtzeitigen Beteiligung“ der Bürgerinnen und Bürger bislang oft nur unzureichend gelingt.
Anschließend gab es eine kurze Fragerunde aus dem Publikum, bevor eine Pause Gelegenheit zum informellen Austausch bot.
Politikerinnen und Politiker auf dem Podium
Danach nahmen die Podiumsgäste ihre Plätze ein: Roman Roell begrüßte unter anderem Andreas Babor (CSU), Mona Fuchs (Die Grünen), Stefan Jagel (Die Linke). Fritz Roth (FDP), Michael Piazolo (Freie Wähler), Dirk Höpner (München Liste), Anne Hübner (SPD), Tobias Ruff (ÖDP) und Felix Sproll (Volt).
Die zentrale Frage, an der sich gesamte Veranstaltung orientierte, war: „Ist die derzeitige Ausgestaltung der Bürgerbeteiligung mit Bürgerversammlungen, Bezirksausschüssen und der den Münchner (Bürgerinitiativen) zugemessenen Rollen noch zeitgemäß?“ Daran orientiert, wollten die Fragesteller wissen, wie sich die PolitikerInnen resp. die von Ihnen vertretenen Parteien in der nächsten Legislatur zum Thema zu einer Veränderung stellen werden falls sie in den Stadtrat oder ins Amt der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters gewählt würden. Ein wesentlicher Ansatz dabei war von allen Seiten der Wunsch in Zukunft nicht weiter darzustellen was nicht geht, sondern Änderungen zu ermöglichen.
Austausch bis in den Abend
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion nutzten Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiativen, interessierte Bürger:innen und Politiker:innen die Gelegenheit, in kleineren Runden weiter über Erfahrungen, derzeitige Qualität und Verbesserungsmöglichkeiten der Bürgerbeteiligung in München zu diskutieren.



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